Libyen: Bootsflüchtling nach Push-Back „auf der Flucht erschossen“

Wie das italienische Fernsehen „TG-la7“ am 20.09.2019 meldet, haben „Bewaffnete“ im Hafen von Tripolis einen sudanesischen Gefllüchteten vor den Augen von IOM-Mitarbeitern erschossen. Nach der Anlandung von abgefangenen und zurückdeportierten Boat-people habe sich der Sudanese dagegen gewehrt, zurück in ein Internierungslager gebracht zu werden, er sei „auf der Flucht erschossen worden“, laut IOM.

Tschad, Teil 3: Eine Milliarde gegen die Flüchtlinge

Die Europäische Union wird im Zeitraum 2017 bis 2021 925 Millionen Euro für den Tschad bereit stellen. Hinzu kommen Gelder aus dem European Trust Fund in Höhe von 95 Millionen Euro, diese sollen sich gezielt den Ursachen von Migration zuwenden und dazu noch zahlreiche Projekte finanzieren. Alles in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der Regierung im Tschad.“ Das heißt: über eine Milliarde Euro allein für den Tschad, um die Migration nach Europa einzudämmen.

IDMC: Mid-Year Figures 2019

IDMC’s mid-year figures reveal the most significant new internal displacements associated with conflict, violence and disasters around the world between January and June 2019. The report serves as an important temperature gauge of global displacement halfway through the year, looking ahead to the trends and patterns expected in the months to come.

Australia’s Shame

In Europa lesen wir über “Australia’s Shame” mit eigener Beschämung, weil wir einen Vergleich der Vorgänge und der Zahlen nicht umgehen können. Der Kontinent, der die Welt mit Migrant*innen geradezu überschwemmt hat, schließt seine Grenzen mit Mitteln, welche die australischen Episoden – den Tampa-Zwischenfall und auch die extraterritorialen Lager – weit überschreiten.