Sudan: Zugeständnisse an die Protestbewegung

Ausgerechnet der berüchtigte Chef des sudanesischen Geheimdienstes National Intelligence and Security Services (NISS), der wenig feine Herr Salah Abdalla Gosh, wurde vom Bashir-Regime dazu ausgesucht, am 29. Januar 2019 überraschend zu verkünden, dass alle, die seit dem Beginn der Proteste am 18. Dezember festgenommen worden seien, unmittelbar frei gelassen würden.

UNHCR Report: „Desperate Journeys“

The number of refugees and migrants making the Mediterranean Sea crossing fell in 2018 but it is likely that reductions to search and rescue capacity coupled with an uncoordinated and unpredictable response to disembarkation led to an increased death rate as people continued to flee their countries due to conflict, human rights violations, persecution, and poverty.

Alternativen im Sudan

Es werden drei mögliche Szenarien beschrieben, wobei die ersten beiden Szenarien als für die EU unerwüscht beschrieben werden in Hinsicht auf die Ziele regionale Stabilität und Kontrolle der Migration. Aber welche Macht würde das Szenario 3, einen friedlichen Wechsel und wirtschaftlichen Aufschwung, vermitteln und finanzieren? Annette Weber hat es vermieden, das Szenario 1, das als worst case Szenario beschrieben wird, als „Syrische Lösung“ zu bezeichnen. In der Tat ließe sich ein sudanesischer Bürgerkrieg nicht auf ein Staatsgebiet einhegen. Der Nil fließt von Khartoum nach Kairo.

Sea Watch darf Catania nicht verlassen

Weil die Sea-Watch den Umwelt- und Sicherheitsvorschriften für die Schifffahrt angeblich nicht Genüge leistet, darf das Boot den Hafen von Catania vorläufig nicht verlassen. Die Hafenbehörden, die unter politischem Druck stehen, suchen nach technischen Gründen, um die Sea Watch 3 daran zu hindern, die Rettungsaktivitäten wieder aufzunehmen.

117 Tote: Italienische Staatsanwaltschaften ermitteln wegen behördlicher unterlassener Hilfeleistung

Im Zentrum steht die Anweisung der italienischen Seenotrettungsleitstelle IMRCC an die italienische Marine, 120 Ertrinkende nicht zu retten. Das NGO-Flugzeug Moonbird und ein italienisches Militärflugzeug hatten das sinkende Boot überflogen, die Notlage an das IMRCC übermittelt und um sofortigen Rettungseinsatz gebeten. Eine Rettung aller 120 Boat-people wäre möglich gewesen.