„Bei den anhaltenden Protesten im Sudan sind nach Angaben der Polizei drei Menschen getötet worden. Präsident Omar al-Baschir ließ sich derweil von seinen Anhängern feiern. Er will an seinem Amt festhalten.“
Malta: „Flüchtlinge von Sea-Eye und Sea-Watch gehen an Land“
Finally, after nearly three weeks in limbo at sea, the 49 rescued by Sea-Watch and Sea-Eye are allowed to disembark in Malta. This ‚deal‘ is not an expression of European hospitality, it is a confession of failure.
„Refugees at high risk of kidnapping in Horn of Africa, research reveals“
More than one in 10 people travelling through the region are taken, as smugglers boost dwindling returns by preying on people for ransom, survey finds
„Algeriens umstrittene Abschiebungen in die Wüste“
Tausende Menschen wurden von algerischen Beamten in den vergangenen Monaten in der Wüste an der Grenze zum Niger ausgesetzt. Im Rahmen mehrerer Massenabschiebungen schickten die Behörden auch Frauen und Kinder auf einen Gewaltmarsch in die Einöde
„Rescued Migrants, Stranded at Sea, See a New Life Just Out of Reach“
Reportage über die 49 Boat People, die auf der Sea Watch 3 vor Malta aufgehalten werden und über ihre Angst, sich bei rauher See in geschlossenen Räumen aufhalten zu müssen.
„Tunesiens Jugend radikalisiert sich“
Die Reportage von Susanne Kaiser beschäftigt sich mit der Radikalisierung Jugendlicher im tunesischen Hinterland: Salafismus als Protest einer Generation, die für sich keine Zukunft sieht.
EU-Kommission: Aufteilung der Geretteten auf Deutschland, Niederlande, Frankreich, Portugal
Seit dem Wochenende verhandelt die EU-Kommission mit den Regierungen Deutschlands, der Niederlande, Frankreichs und Portugals über die Aufnahme der 49 Geretteten, die seit 17 Tagen auf den NGO-Schiffen im zentralen Mittelmeer vom Land ferngehalten werden. Verhandelt wird auch über die Aufteilung der 249 Boat-people, die Malta in den letzten Wochen aufgenommen hat. Die Kommission wird ihre Verhandlungsergebnisse dem EU-Staatengremium COREPER vorlegen. Mittlerweile sind erste Boat-people in Hungerstreik getreten.
Italien verhindert EU-Aufnahme der Geretteten durch brutale Bedingung
Italien hat laut italienischen Medien eine EU-Einigung zur Übernahme und Verteilung der geretteten Boat-people von den NGO-Schiffen „Sea-Watch“ und „Prof Penck“ verhindert. Der Parteichef der 5-Sterne-Bewegung Di Maio hatte folgende Bedingung formuliert: Italien würde nur Frauen und Kinder aufnehmen. Damit würden Familien auseinandergerissen, die Familienzusammenführung könnte Jahre dauern.
Neapels Bürgermeister wiederholt Einladung an Gerettete der NGO-Schiffe
De Magistris: „Wir könnten über 400 Boote verfügen, um die Menschen von der ‚Sea-Watch‘ zu holen, wenn ihr der Zugang zum Hafen verwehrt würde.“
Niger: Armee gegen Boko Haram
Die Streitkräfte des afrikanischen Staates Niger haben nach eigenen Angaben mehr als 280 Kämpfer der Islamistenmiliz Boko Haram getötet.
