Griechenland: Gestrandet in Athen, Ort des Schreckens für vertriebene Flüchtlinge

Obdachlose Migrant*innen prägen mehr und mehr das Straßenbild von Athen. Sie suchen dort Zuflucht, nachdem die griechische Regierung angefangen hart, die Inseln zu räumen. Viele sitzen zwischen allen Stühlen. Migrant*innen, die keinen Asylantrag stellen, können keinen Platz in einem der Aufnahmezentren in Anspruch nehmen. Häufig landen sie in der Drogenkriminalität oder in der Prostitution.

Bosnien: Videointerviews mit Migranten an der Grenze zu Kroatien

Kurz nach der Räumung des provisorischen Lagers in Vučjak, Bosnien Herzegowina sind Aktivist*innen von Zic.it nach Bihać gefahren und haben dort vor allem junge Migranten angetroffen, die täglich versuchen, über die Grenze nach Deutschland, Italien, England, Frankreich oder Spanien zu gelangen. In den Interviews berichten sie von ihren Erfahrungen bei dem Versuch, nach Kroatien zu gelangen. Sie stoßen auf zwei natürliche Grenzen: auf der einen Seite den Gebirgspass in der Nähe der Stadt Bihać, und auf der anderen Seite den Flussübergang in der Nähe von Velika Kladuša, einer Stadt an der nördlichen Grenze von Bosnien.

Burkina Faso: Gold im Sahel

Ein Report bei Reuters berichtete über Goldminen, die in der Nachbarschaft eines Naturschutzgebiets liegen und ohne staatliche Aufsicht und Konzessionen betrieben werden. Die Vorgänge erinnern an die Goldminen im Tibesti-Gebirge, wo sich lokale Bevölkerung, Tubu-Milizen und Militär um die Ausbeutung der dortigen Minen streiten.