Alarmphone – Eine Nummer für Flüchtlinge in Seenot Audio herunterladen (21,2 MB | MP3) Für in Seenot geratene Flüchtlinge gibt es eine Telefonnummer bei einer
Update zur Situation in Moria
Die Situation auf der griechischen Insel Lesbos eskaliert: Die Aufnahme-Einrichtungen für Geflüchtete sind überfüllt, immer wieder kommt es zu Gewalt. Im Interview berichtet die Migrationswissenschaftlerin Valeria Hänsel, was sie auf der Ägäis-Insel beobachtet.
Cotchetel zur Situation der Geflüchteten in Libyen
Vincent Cochetel ist Sonderbeauftragter des UNHCR für den Mittelmeerraum. In einem Interview mit Steffen Lüdtke, Der Spiegel, anlässlich des Berlin-Gipfels äußert er sich zur Lage der Geflüchteten in den Lagern, aber auch zu der neuen Situation, dass neuerdings auch Geflüchtete
Militäreinsätze im Sahel „Teil des Problems“
Die Militäreinsätze sind nicht nur Teil der Lösung für die Krise in der Sahelzone, sondern ebenso ein Teil des Problems. 80.000 der Vertriebenen in Mali geben an, dass sie wegen der Militäroperationen fliehen mussten.
„Iraq: Anti-government protesters denounce pro-Iran crowds“
vor dem Drohnenschlag gegen den Iranischen Quds-Force Kommandeur Soleimani erschien uns die folgende Nachrichtig wichtig. Es ist allerdings unschwer voraus zu sagen, dass die soziale Dynamik im Irak und im Iran durch die komenden Ereignisse überlagert und ins Abseits getrieben
Sahel, 1.000 Interviews von Aufständischen: Nichtreligiöse Motive wichtig
Die Sozialwissenschaftlerin Lori-Anne Théroux-Bénoni hat mit ihrem Team im Auftrag des südafrikanischen Forschungsinstitut zu Sicherheitsfragen (ISS) seit 2017 über 1.000 Personen interviewt, die sich in Gruppen engagiert haben, die als terroristisch klassifiziert werden. Am 1.12.2019 hat sie ihren Forschungsbericht in Ouagadougou vorgestellt. Le Monde hat sie zu den Ergebnissen befragt und zitiert ihre Antworten.
„Falsche Ermittlungspraxis? BGH urteilt zu ‚Fluchtschleuser'“ – SWR
Eine „absurde Kriminalisierung“ sieht der Sozialwissenschaftler Helmut Dietrich im Fall eines Afghanen, der „wegen Beihilfe zum Einschleusen von Ausländern mit Todesfolge“ verurteilt worden ist.
„Das wird zu einer ethnischen Säuberung führen“
Die Türkei hat ein klar definiertes Interesse an den neu eroberten Gebieten in Syrien: Sie will syrische Flüchtlinge aus der Türkei dorthin zurückschicken. Das wird zu einer ethnischen Säuberung führen.
Italien, Zahl der Bootslandungen nimmt wieder zu
In keinem anderen Monat dieses Jahres sind so viele Migrant*innen auf dem Seeweg nach Italien gekommen wie im September. Das liegt aber weder an der neuen Regierung, die in der Sache bisher wenig an der Migrationspolitik der alten Koalition geändert hat, noch an der Präsenz der NGOs im zentralen Mittelmeer. Die Mehrzahl der zivilen Rettungsboote liegt zur Zeit in europäischen Häfen. Ausschlaggebend sind zwei andere Faktoren: zum einen nutzen die Boat-people die Wetterbedingungen, die noch günstig sind, ehe Herbst und Winter die Überfahrt nach Europa nahezu unmöglich machen. Zum anderen sollen Schlepper inzwischen auch auf die ‚tunesische‘ Route ausgewichen sein, auf der bisher vor allem Tunesier die italienische Küste angesteuert haben – auf sog. Phantombooten und aus eigener Kraft. Die Route gilt als vergleichsweise ‚einfach‘, vor allem weil die libysche Route zunehmend riskanter geworden ist, nachdem die EU der von Milizen dominierten Küstenwache Libyens die Kontrolle über das zentrale Mittelmeer faktisch überlassen hat und es stillschweigend hinnimmt, dass abgefangene Boat-people in Lager zurück deportiert werden, die von Politikern der EU als KZs bezeichnet werden.
#Sudanuprising: Was folgt nach dem Abkommen?
Am 17. August haben das sudanesische Oppositionsbündnis und der Militärrat einen Vertrag zur Teilung der Macht unterschrieben und damit den Übergang zu einer zivil geführten Regierung auf den Weg gebracht. Was denkst Du dazu und welche Perspektiven siehst Du für die nahe Zukunft?
