In einem Interview erklärt Boureïma Dodo (Niger) die wachsenden Bedrohungen, die von den Nationalstaaten des Sahel und von der landbebauenden oder spekulativen Landnahme gegenüber dem Nomadentum ausgehen.
Wie sich die Militärs des Sahel verhasst machen
Am 15.04.2020 veröffentlichte das ISS Dakar eine Kurzstudie von Remadji Hoinathy unter dem Titel: Is counter-terrorism history repeating itself in lake Chad Basin?
Das EU-Militärengagement und die „Entwicklungspolitik“ im Sahel
Im Folgenden werden wir einige Beiträge zu der gewaltförmigen, militärpolitischen Durchdringung des Sahel skizzieren und am Schluss auf die dortige sogenannte „Entwicklungspolitik“ eingehen.
G5-Sahel: Neue Massaker der malischen und nigrischen Armeen – UNO Bericht
Nach der Entdeckung von Massengräbern in der zweiten April-Hälfte in Grenzregionen von Mali und Niger gibt es Rechercheberichte lokaler Journalisten und der UNO.
Sahel Corona-Krise: Frankreich fürchtet Implosion der Staaten
Weltweit gehen die Staaten mit enormen Haushaltsmitteln gegen die soziale wie gesundheitspolitische Corona-Krise vor. Ärmere Staaten des globalen Südens erhalten Transfer-Spritzen aus dem Norden. Das französische Außenministerium geht davon aus, dass die Staaten des Sahel und auch Zentralafrikas diese finanziellen
„Crisis in the Sahel Becoming France’s Forever War“
In ihrem Artikel in der NYT | 29.03.2020 berichtet Ruth Maclean über Eindrücke von Kontrollfahrten mit den Truppen der Operation Berkhane als „eingebettete“ Journalistin. Sie verweist zudem auf einen Report des ISS vom Dezember 2019, wobei ISS die französische Militärintervention
Kein Volk, kein Staat – Bevölkerung und Militär im Sahel
Im Folgenden dokumentieren wir die Auseinandersetzung zwischen Olaf Bernau /AEI und der ARI bzw. C. Marischka, dessen Artikel auf dem IMI-Portal zu lesen ist. Wir rufen dazu auf, diese Diskussion als Chance zu einer groß angelegten Diskussion zu nutzen, an denen sich nicht nur Expert*innen des Sahel und des Antimilitarismus beteiligen sollten.
Blutzoll Sahel: Französische Militärs töten ca. 100 Personen monatlich
Laut der Tageszeitung „Le Monde“ töten die Militärs der Operation „Barkhane“ im Sahel seit Jahresbeginn ca. 100 Personen monatlich, in der Sprache der Militärs handelt es sich um die „Neutralisierung von bewaffneten Terrorgruppen“.
Sahel: Soziale Wissensrevolution – militär-politische Blackbox
Nach der unerwarteten Arabellion (2011) und nach den unerwarteten großen Mittelmeerüberfahrten (2014/15) hat im globalen Norden eine Wissensproduktion über die sozialen Verhältnisse südlich des Mittelmeers, in der Sahara und im Sahel eingesetzt. Große Teile dieser Wissensproduktion dienen indirekt der Politikberatung. Die herrschende Politik möchte sich gegen neuerliche Aufstände und große Migration wappnen. Doch über Militäraktionen und über das Regierungshandeln im Sahel ist kaum etwas Offizielles zu erfahren.
Libyen, Tuareg und Tubu: Gegen neues Grenzregime und politischen Ausschluss der Bevölkerung
Die algerische oppositionelle Tageszeitung „Watan“ veröffentlicht ein Interview mit dem Tuareg-Aktivisten Akli Sh’kka zur Situation in Libyen. Ausführlich beschreibt dieser die Kontinuitätslinien der staatlichen Herrschaft aus Gaddafis Zeiten bis heute. Das neue Grenzregime gegen die Boat-people, das vor allem Italien und Frankreich durch Abkommen und Aufrüstungen zu verantworten haben, habe nur „Chaos“ ins Land gebracht.
