15 Boat-people sind im Meer vor Libyen verhungert und verdurstet, 10 Überlebende wurden gerettet. 12 Tage ist das Flüchtlingsschiff vor den Küsten Libyens herumgetrieben. Es hatte im Hafen von Sabratha abgelegt. Die Überlebenden befinden sich jetzt in einem Krankenhaus bei Misrata.
Spanien übernimmt nach Prüfung die 12 Boat-people aus Malta
Die 12 Boat-people, die spanische Fischer im zentralen Mittelmeer gerettet hatten und die nach 10 Tagen endlich in Malta an Land gehen durften, übernimmt Spanien nach individueller Prüfung. Derzeit registriert der UNHCR die Bootsflüchtlinge auf Malta.
US military hotspots in Libya and Niger – The Intercept
Documents obtained from AFRICOM by The Intercept, via the Freedom of Information Act offer a unique window onto the sprawling network of U.S. military outposts in Africa, including previously undisclosed or unconfirmed sites in hotspots like Libya, Niger, and Somalia.
Malta nimmt 12 Boat-people von Fischerboot auf
Das Schiff „Nuestra Madre Loreto“ sei auf dem Weg nach Malta, teilten die spanische Regierung und die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Sonntag mit. Dort werde die Küstenwache die Migranten entgegennehmen. Die Besatzung des Fischerboots hatte am 22. November zwölf Flüchtlinge aus Somalia, Ägypten, Niger, Sudan und Senegal von einem Schlauchboot gerettet, das aus Libyen kam.
12 Boat-people – Spanien verhandelt mit Libyen über Deportation
Die spanische Tageszeitung „El País“ hat einen Journalisten auf das spanische Fischerboot „Nuestra Madre de Loreto“ geschickt, um von dort zu berichten. Die Fischer hatten vor fünf Tagen 12 Boat-people 78 Seemeilen vor Libyen gerettet. Die Tageszeitung bestätigt, dass die spanische Regierung mit Libyen über eine Deportation der Geretteten verhandelt. Inzwischen hat der Kapitän des Schiffs Alarm geschlagen: der Treibstoff geht aus, gebt uns einen sicheren Hafen.
Tschad – Niger: „Am goldenen Arsch der Welt“
Im Tibesti-Gebirge im Herzen der Sahara artet ein Konflikt zwischen Goldgräbern und Tschads Militär zu einem Krieg aus.
12 Boat-people in den Händen der Außenminister Maas und Borell
Die libysche Küstenwache hatte beim Abfangen eines Flüchtlingsboots 12 Boat-people im Wasser zurückgelassen, die von dem spanischen Fischerboot Nuestra Madre de Loreto gerettet wurden. Die Außenminister Deutschlands und Spaniens, Heiko Maas und Josep Borrell, äußerten sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. In ihren Verhandlungen über die Aufnahme dieser Boat-people bekamen sie von Italien und Malta ein Nein. Nach Angaben von Open Arms sollen sie deswegen sogar mit Libyen verhandeln.
Italien: Über 400 Geflüchtete kommen in 24 Stunden mit eigenen Booten an
Über 400 Boat-people haben Italien in 24 Stunden aus eigener Kraft, mit eigenen Mitteln erreicht. Auf dem Schiff, das in Pozzallo ankam (siehe ffm-online) waren sogar 264 Passagiere. Mindestens 20 Menschen sollen auf der dreitägigen Überfahrt gestorben sein. Unter den Angekommenen waren 43 Frauen und 37 Minderjährige, davon 7 Babys.
264 Migrant*innen in Pozzallo, Sizilien an Land gegangen
264 zumeist aus Eritrea stammende Boat-people sind am Samstag Abend in Pozzallo, Sizilien gelandet. Nach Auffassung der Regierung in Rom hätten sie eigentlich von der maltesischen Küstenwache aufgegriffen werden müssen. An Bord befanden sich 37 Minderjährige, darunter fünf Neugeborene, sowie an die fünfzig Frauen, die sofort in ein Hotspot und zur medizinischen Versorgung gebracht worden. Die Mehrzahl der Boat-people dufte das Boot erst gegen 23 Uhr verlassen, als es zu sinken drohte. Angeblich waren sie seit drei Tagen ohne Lebensmittel und Wasser auf dem Meer unterwegs.
Libyer lassen 12 Boat-people im Meer zurück, Fischer retten sie
Die ca. 120 Boat-people, die vom WatchTheMed Alarmphone und den drei Seenotrettungs-NGO-Schiffen signalisiert worden waren, wurden von einem libyschen Schlepper vor der Ölplattform Bouiri gerettet, später dann aber an die libysche Küstenwache übergeben, die sie zurück nach Libyen deportierte. Zum Schluss schlitzte die libysche Besatzung des Schleppers aber noch das Schlauchboot auf und überließen 12 Boat-people ihrem Schicksal im Wasser. Spanische Fischer retteten sie, wie Open Arms mitteilt. Die NGO-Schiffe waren zu weit entfernt.
