Auf einer Pressekonferenz in Rom wurde heute das Projekt Mediterranea vorgestellt, an dem mehrere italienische Organisationen, die spanische NGO Pro Activa und Sea Watch beteiligt sind. Gemeinsam betreiben sie das neue Schiff Mare Jonio, das unter italienischer Flagge fährt und seit gestern unterwegs ist zur libyschen Küste. Primäres Ziel des Einsatzes sei es, Flüchtlingsboote in Seenot ausfindig zu machen und zu sichern. Im Notfall sei das Schiff aber auch für die Rettung von Boat-people ausgerüstet.
The shrinking space for solidarity with migrants and refugees – Report
Europe’s “refugee crisis” triggered a wave of solidarity actions by both civil society organisations and ordinary citizens. Just a few years later those same activists are treated as criminals and humanitarian search and rescue missions are criminalised.
Marokko: 11 Tote der 34 Ertrunkenen geborgen – unterlassene Hilfe
AFP berichtet unter Bezug auf marokkanische staatliche Quellen, dass 11 der 34 Ertrunkenen bei Nador (Ost-Marokko) geborgen wurden. Marokkanische staatliche Stellen haben keinerlei weitere Notiz zu der Schiffskatastrophe abgegeben.
WatchTeMed Alarmphone: Short Report Central Mediterranean
Yesterday, around 4pm, we received a direct phone call from a boat in distress off the coast of Libya. They told us that they were in a severe emergency situation. There were about 120 people in total, including 86 men, 20 women and 13 children.
„Riace lässt sich nicht verhaften“ – Solidarität und Demonstration
The mayor of Riace, a town in the south of Italy is under house arrest, accused of illegal immigration. Mimmo Lucano is awarded and studied all over the world for giving a new life to a village, which was previously abandoned, with the interaction and inclusion of migrants. The world admires him, the Italian state arrests him.
Spanien: Heute mehr als 400 Boat-people gerettet
Heute hat die spanische Seenotrettung über 400 Boat-people an Land gebracht: 61 Personen auf 2 Booten in der Meerenge von Gibraltar und 343 Personen auf 7 Booten vor Almería (fast alle aus Westafrika, sowie 20 Marokkaner).
„Umkämpftes Mittelmeer“
Private Rettungsorganisationen werden an die Kette gelegt. Mitten im Krimi um das Schiff „Aquarius“ startet Frontex die Überwachung mit Drohnen und will die Koordinaten von Flüchtlingsbooten an Libyen geben.
Aquarius auf dem Weg nach Marseille
Die ‚Aquarius‘ befindet sich auf dem Weg nach Marseille – ohne Flagge. Die Möglichkeit, dass damit auch das letzte private Rettungsschiff aus dem Mittelmeer verbannt wird, wird zunehmend konkreter. Welche Szenarien sind im Moment überhaupt vorstellbar?
Marokko-Spanien: 24 Stunden lang SOS-Rufe, 34 Boat-people tot!
34 muertos, entre ellos un bebé, de la patera con 60 personas que antes de ayer se hundía frente a Marruecos. 24 horas estuvieron pidiendo auxilio y les dejaron morir lentamente.
Noch nie so viele Tote im Mittelmeer
La Stampa berichtet, dass die ‚Colibri‘, ein Aufklärungsflugzeug der französischen NGO, eine Leiche vor der libyschen Küste gesichtet hat, bei der es sich vermutlich um das Opfer eines Schiffsunglücks handelt. Aus Marokko wird ein weiteres Schiffsunglück gemeldet, bei dem mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen sind
