4.500 Migrant*innen in Tijuana

DW | 23.11.2018 Mehr als 4500 Migranten aus Zentralamerika sind bereits in Tijuana angekommen. Hunderte von ihnen marschierten am Donnerstag zur El-Chaparral-Brücke nahe dem Grenzübergangs zum US-Bundesstaat Kalifornien und forderten, in die USA gelassen zu werden. Mexikanische Behördenmitarbeiter riefen die

Flüchtlingskarawane in die USA fordert ersten Toten

Am Sonntag wurde der 26-jährige Henry Diaz aus Honduras von einer Gummikugel so schwer am Kopf verletzt, dass er auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Über hundert Migrant*innen wurden verletzt, als sie versuchten, die Grenze nach Mexiko zu überqueren. Als Ursache für die Abwanderung nennen Experten inzwischen den Klimawandel, der die Bauern zwingt, ihr Land zu verlassen. Das US-Verteidigungsministerium hat angekündigt, 5.000 Militärs an die Grenze zu verlegen. Und Trump plant die Errichtung von Zeltstädten entlang der Grenze, durch Migrant*innen abgeschreckt werden sollen.

Mexiko: Tausende Migrant*innen geben nicht auf

Tausende Migrant*innen aus Honduras, Guatemala und El Salvador haben sich zu Fuß auf den Weg in die USA gemacht. Sie fliehen vor Armut und Gewalt in ihren Ländern. Die Bilder erinnern an den March of Hope von Budapest nach Österreich im September 2015. Mexico verlegt inzwischen Polizei an die südliche Grenze, Trump droht mit dem Einsatz von Militär, wenn Mexico die Karawane nicht aufhält.