• „311 Gerettete sollten Weihnachten nicht auf See verbringen müssen!“
    Trotz winterlicher Bedingungen versuchen nach wie vor Menschen, dem Bürgerkriegsland Libyen auf der gefährlichen Route durch das zentrale Mittelmeer zu entkommen. Die „OPEN ARMS“, Teil der #United4Med-Flotte, der auch Sea-Watch angehört, hat am 21. Dezember 313 Menschen in 3 Rettungseinsätzen gerettet und wartet nun auf Anweisungen, wo diese an Land gehen sollen.
  • „Im Mittelmeer sterben sie immer noch, aber es gibt niemand, der es wahrnimmt“
    Open Arms und Sea Watch sind die letzten NGOs, die im zentralen Mittelmeer im Moment aktiv sind. Bei einer Pressekonferenz hat ein Sprecher der spanischen NGO die Situation mit folgenden Worten charakterisiert: „Im Moment gibt es keine Koordination der Rettungsmaßnahmen und selbst die Handelsschiffe vermeiden die Route, um es nicht auf eine Kraftprobe dei den ...
  • Desperate and Dangerous: Report on the human rights situation of migrants and refugees in Libya
    The report “published jointly by the UN Support Mission in Libya (UNSMIL) and the UN Human Rights Office, covers a 20-month period up to August 2018, and details a terrible litany of violations and abuses committed by a range of State officials, armed groups, smugglers and traffickers against migrants and refugees.
  • Proteste im Sudan
    Im Sudan protestieren tausende Menschen wegen wirtschaftlicher Probleme des Landes. In zwei Städten wurde der Ausnahmezustand verhängt. Mindestens zwei Menschen starben. Die Proteste gehören zu den größten seit 2013.
  • Schiffbruch zwischen Spanien und Marokko: 12 Tote und 12 Vermisste. 33 Überlebende
    Auf der Passage Nador (Marokko) – Almería sind mindestens 11 Boat-people umgekommen. Sie befanden sich noch an Bord eines Flüchtlingsschiffs mit 33 Überlebenden, heute morgen. Drei weitere Flüchtlingsboote werden in der Meeresgegend noch gesucht.
  • Marokkos Jugend ohne Zukunft: „Ihr habt eine Generation zerstört“
    Drei Ausbildungen und trotzdem keinen Job: So sieht der Lebenslauf vieler junger Menschen in Marokko aus. Arbeitslosigkeit und ein schlechtes Bildungssystem lässt sie auf die Straße gehen. Vom wirtschaftlichen Wachstum des Landes profitieren sie nicht.
  • Marokko lässt protestieren: EU-Abschottungsgelder nicht angekommen
    Aus der spanischen Regierung werden Proteste der marokkanischen Regierung an die EU weitergegeben: Die Gelder aus dem EU-Treuhandfonds Afrika für die marokkanische Abschottung im laufenden Jahr, am 14.12.2018 von der EU-Kommission öffentlich auf 148 Mio Euro beziffert, sind bisher nicht geflossen. In den Tagen zuvor hat die marokkanische Regierung bekannt gegeben, dass die marokkanische Marine ...
  • Ägypten und Tunesien lehnen ‚Ausschiffungsplattformen‘ ab
    Die EU will, dass die nordafrikanischen Länder die Boat-people stoppen. Die Spaltung über den Migrationspakt, über den am Mittwoch in der UNO abgestimmt wird, hat jedoch die Zusammenarbeit erschwert.
  • „Sea-Eye“ will watch over international waters off the Libyan coast over Christmas
    Sea-Eye has sent out the German research vessel “Professor Albrecht Penck” to the Mediterranean on 1st of December. In the night to Friday (14.12.2018) the ship reached its port of destination in Algeciras.
  • Ägypten: „Schmutziger Krieg“
    Unter dem Vorwand der Bekämpfung islamistischer Aufständischer geht das Regime in Ägypten rücksichtslos gegen jedwede Opposition vor – Regierungskritiker werden inhaftiert, gefoltert und ermordet
  • Sizilien: Mindestens 7.700 tunesische Migrant*innen seit Juni 2017 unbemerkt gelandet
    Tunesische Migrant*innen landen fast täglich unbemerkt an den Küsten Siziliens, in diesem Jahr selbst in den Wintermonaten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Palermo haben zwischen Juni 2017 und Oktober 2018 mindestens 7.700 Migrant*innen die Überfahrt von Tunesien nach Sizilien geschafft, ohne dass sie von den Sicherheitskräften registriert wurden. Beweis für ihre Ankunft sind Dutzende ...
  • Spanien: 11.000 Marokkaner*innen angekommen, Abschiebungen stocken
    Im laufenden Jahr sind 10.816 Marokkaner*innen nach Spanien migriert, zum größten Teil als Harragas. Im Vergleich zu 2017 hat sich diese Zahl verdoppelt, im Vergleich zu den Vorjahren sogar verzehnfacht. Die angekommenen Marokkaner*innen stellen in 2018 nach Herkunftsnationalität den größten Anteil der diesjährigen nach Spanien Immigrierten dar (21,4% von 53.382 Personen). Die Rückübernahmen verlaufen langsam, entsprechend ...
  • Marokko erhält von EU 148 Mio Euro in 2018
    Für das Abfangen von Boat-people auf dem Weg nach Spanien, für die vorverlagerte Bewachung der EU-Zäune von Ceuta und Melilla sowie für die Razzien und Abschiebungen von Transitgeflüchteten erhält Marokko im laufenden Jahr 148 Mio. Euro aus dem EU-Treuhandfonds Afrika. Ob unter anderen Titeln weitere Mittel für die Abschottung in Marokko fließen, ist nicht ausgeschlossen.
  • „Das Geschäft mit den Flüchtlingen: Endstation Libyen“
    Wenn sie aufgegeben haben, besteigen sie die Flugzeuge. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) transportiert verzweifelte Flüchtlinge und Migranten zurück in ihre Heimatländer – den Senegal, Niger oder Nigeria. Es ist die Rettung vor dem sicheren Tod und gleichzeitig ein Flug zurück in die Hoffnungslosigkeit.
  • Keine Gelben Westen in Ägypten
    Aus Angst vor Protesten wie in Frankreich hat Ägypten den Verkauf gelber Warnwesten beschränkt. Nach Berichten aus Kairo ist für einen entsprechenden Bezug die Genehmigung der Behörden erforderlich.
  • Spanien: Mind. 535 Boat-people angekommen – manche direkt angelandet
    Am letzten Wochenende sind mindestens 535 Boat-people in Andalusien angekommen, zum Teil aus Marokko, zum Teil wohl aus Algerien. Maghrebiner*innen gelang die Meerespassage wiederum bis direkt an den Strand der Stadt Cadiz, wo manche allerdings aufgespürt wurden. Bemerkenswert ist, dass 37 Transitgeflüchtete auf die Islas Chafarinas fuhren, die nur 3 km vor der marokkanischen Küste ...
  • Frontex soll „vertrauliche Sicherheitsinformationen“ an libysche Küstenwache weitergeben
    Die EU-Grenzagentur hat ihre Überwachungsfähigkeiten massiv verstärkt. Damit diese Informationen besser genutzt werden, sollen sie jetzt an die libysche Küstenwache fließen. Rechtlich ist dies nicht möglich, Frontex drängt deshalb auf die Erneuerung entsprechender Verordnungen. Die Marine in Libyen nutzt indes eine Gmail-Adresse.
  • Libyen: Tuareg Proteste gegen AfriCom-Luftangriff
    Bei einem von den USA durchgeführten Luftangriff im Süden Libyens wurden Zivilisten getötet. Die Tuareg reagierten mit Demonstrationen: „Ihr tötet unsere Söhne!“.
  • „Aquarius“ beendet Einsatz im Mittelmeer
    European policies and obstruction make it impossible to provide lifesaving humanitarian assistance to people who risk drowning at sea to find safety
  • Vor Libyen: 15 Boat-people verhungert und verdurstet
    15 Boat-people sind im Meer vor Libyen verhungert und verdurstet, 10 Überlebende wurden gerettet. 12 Tage ist das Flüchtlingsschiff vor den Küsten Libyens herumgetrieben. Es hatte im Hafen von Sabratha abgelegt. Die Überlebenden befinden sich jetzt in einem Krankenhaus bei Misrata.